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deinem Herzen, dem Geiste, dessen Frucht ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanfimuth, Keuschheit, dann lebst du schon hier auf Erden im Himmel, dein Fuß wandelt in einem Paradiese. Dieses Glück ist an keinen Stand, an keinen Reichthum, an keine Macht, an keine irdische Größe gebunden; Gott läßt es jeden finden, der es nur sucht. Uin es zu finden, mußt du nur den Weg einschlagen, der zu diesem Ziele dich führt. Ein Wegweiser zeigt dir den rechten Pfad; auf dem Arme desselben, der darauf hindeutet, stebcn die wenigen aber bedeutungsvollen Worte: „Bete und arbeite!"
Giuseppe und Margarita fanden was sie suchten. Sie verstanden die Worte des Wegweisers zu deuten. Der Weg ist freilich mühsam, ist rauh und schmal, aber er führt auch zum Ziele; aber siehe, was alle Mühen und Beschwerden leicht ertragen, was jeglichen Stein des Anstoßes übersteigen, jedes Hinderniß überwinden läßt, das ist das tägliche Gebet, in welchem die Bitte um Beistand und Hülfe von oben laut wird und das Bertranen auf Gott sich kund gibt, daß der Herr der Arbeit des Menschen seinen Segen verleihe.
IV.
Als die Taglöhnersfamilie ins neue Haus ihren Einzug gehalten hatte, wurde das frühere Berufsleben mit dem alten

