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nicht vermochte, ihm diese Bitte abzuschlagen, sondern mit dem Knaben ging, nm seine Freude mit ihm zn theilen und diesen günstigen Augenblick zn benutzen, wo sein frohes Herz zugleich so empfänglich war für ein Wort der Lehre, und nun vor der Blume stand und ihre Pracht bewunderte und pries, die schöner gekleidet gewesen als Salomo in aller seiner Herr­lichkeit, und nun zu ihrem Kinde sprach:Nein, wie herrlich, mein Gott, wie schön, wie schön!" und sie nun den Knaben aufforderte, sich auch einmal zur Blume herabznneigen und den lieblichen Duft einzuziehen und Antonio von Neuem ausrief: Mutter, wie gut, wie gut!" und die Mutter hierauf die Worte hinzufügte:Mein Kind , hier siehst du, wie lieb uns Gott hat, wie gut er gegen uns ist, er bereitet uns alle diese Freuden!" dann drang jedes Wort der weisen frommen Mutter tief ein in das zarte weiche Herz des Kindes, es fühlte die Wahrheit der empfangenen Lehre, es nahm sie auf, es hatte sich eine Stimme in ihm selbst für dieselbe ausgesprochen und dann glaubte es dem Worte der Mutter. Es erkannte Antonio und fühlte es: Gott sei die Liebe! und wenn die Mut­ter nun mit wenigen Worten darauf hindeutete, wie es Pflicht sei, diesen guten Gott auch wieder zu lieben und ihm für seine Liebe zu danken, seinen Dank durch Erfüllung seines heiligen Willens zu erkennen zu geben, dann regten sich in seinem Her­zen auch die Gefühle des Dankes und der kindlichsten Liebe gegen den gütigen Vater im Himmel. So segnete Gott auch dieses Werk der frommen Mutter; diese ihre Arbeit an dem Seelenheile ihres Kindes war vom besten Erfolge, das Wort der Lehre schlug Wurzel im guten Acker des kindlichen Her­zens, grünte, blühte und trug hundertfältige Früchte. Der Garten gewährte also einen doppelten Segen, einen leiblichen