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nehmen. Sein Werk sollte nicht bewundert werden; er wollte seinen guten Eltern damit nur eine Freude bereiten. Der Zweck wurde aber auch vollständig erreicht. Margarita konnte es nicht über das Her; bringen, ihrem Kinde ihren Beifall zu erkennen zu geben und wog die Worte auch nicht ab, die sie ju ihm sprach: „Wie schön, wie schön!" rief sie aus, „da möchte man ja gar nicht mehr ins Hans, sondern immer hier bleiben, hier essen und trinken und schlafen; dn bist ja ein Tausendkünstler, wie niedlich sind all' die Sächelchcn; nun komme ich in keine Verlegenheit mehr, wenn eine Schüssel zerbrochen gehen sollte; ich brauche keine mehr zu kaufen, ich lasse sie mir von meinem Antonio machen." —
„Fahre so fort," sprach der Vater, indem er seine Hand auf Antonio's Schulter legte, „so ist's recht, n»r immer etwas gearbeitet; das Zimmer gefällt auch mir; wer seine Zeit schon frühe nützlich anwendet, der wird später einmal in der Welt auch etwas Tüchtiges leisten."
Der Beifall, den die Mutter zu erkennen gab, that dem kleinen Künstler wohl — nun er hatte ihn auch in der That verdient, — aber das anerkennende Wort des Vaters erfreute ihn nicht nur, sondern that auch die von demselben beabsichtigte Wirkung, was sich sogleich kundgab. „Gebt," sprach er eifrig, indem er die Eltern auf die andere Seite des Baumes führte, „hierher baue ich einen Stall, und derselbe wird gepflastert und die Pferde und Kühe bekommen ihre Raufen und Krippen, und an den Eingang der Thüre wird ein Melkstuhl hingestellt; es wird der Stall gerade so eingerichtet, wie ich ihn bei meinem Pathen gesehen habe."
„Das wird herrlich werden," sprach die Mutter, während der Vater lächelte und die Bemerkung machte: „Das ist Alles

