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gut, mein lieber Antonio, aber wohin kommen denn des Herrn Pathen Pferde und Kühe?"

Ei, Vater," erwiederte Antonio,da weiß ich mir zu helfen, die schneide ich mir a»S Rüben. Nicht wahr Mutter, dn gibst mir die Rüben dazu? Schon habe ich es mir aus- gcdacht, wie ich ihnen Füße machen will, und Dornen habe ich noch genug zu den Hörnern der Kühe."

Die Rüben sollst du haben, mein Kind," sprach die Mutter und der Vater versprach ihm zur Belohnung seines Fleißes ei» neues Messer mit besserer Klinge."

Und ich verspreche, wenn Antonio noch ein Paar Jahre älter ist, ihn zu einem tüchtigen Meister in die Lehre zu brin­gen," also ließ sich eine Stimme vom Hause her vernehmen.

Wer war das?" fragte erstaunt Antonio und sah sich um nach allen Seiten hin und doch war Niemand zn sehen. Giuseppo und Margarita hatten aber die Stimme erkannt und blickten nach dem Hause, wo Martino zum Fenster herausge­schaut hatte. Derselbe wollte einmal nach seinen Weinbergen gehen und war auf seinem Wege dahin bei seinen Freunden eingekehrt, um zn sehen, wie es ihnen gehe und zugleich Giu­seppo zur Arbeit zu bestellen. Martino begab sich nun aber auch heraus unter den Nußbaum, um, wie er gewohnt war, die Freude der Eltern an ihrem Sohne zu theilen.

Dn hast alle Ehre davon, mein lieber Antonio; ja, fahre so fort und du wirst, wenn du einmal groß bist, es zn etwas bringen," sprach der Pathe Martino, indem er seine Hand auf das Haupt des Knaben legte.In der That" fuhr Martino später fort, als Antonio sich wieder nach einer neuen Beschäftigung umsah,diese Arbeiten verrathen ein Ta­lent, das weiter ausgebildet werden muß, in dem Knaben