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steckt ein Kunstschreiner oder ein Kunstdreher; wir werden noch viele Freude an ihm erleben. Was ich vorhin versprochen habe, werde ich halten. Er muß, wenn die Zeit da ist, zu einem tüchtigen Meister, laßt mich nur dafür sorgen, diesen zu suchen, mit Gottes Hülfe werde ich ihn wohl finden."

V.

Der Mensch denkt und Gott lenkt. Gott lenkt aber die Geschicke der Menschen nach seinen Gedanken »nd Gottes Ge­danken find gar oft nicht unsere Gedanken und seine Wege nicht unsere Wege. Seine Gedanken und Wege sind höher als die unsrigen. Unbegreiflich sind seine Gerichte und uner- forschlich seine Wege. Dies sollten gar bald Ginseppo und Margarita, ihr Freund Martine und später in noch höherem Grade Antonio erfahren.

Schon nach wenigen Tagen wer hätte das gedacht! verlor die Taglöhncrssamilie ihren besten Freund. Martino's Besuch an jenem Tage, wo er einen so innigen aufrichtigen Antheil nahm an der Freude, die Antonio seinen Eltern be­reitete, wo er das Versprechen gegeben hatte, später für die Auebildung des Talentes, das er bei seinem kleinen Pathen entdeckte, freundliche Sorge tragen zu wollen, war der letzte. Ein bösartiges Ncrvenficbcr, das in Vellctri seinen Einzug hielt, erwählte sich unter Vielen auch ihn, den treuen Hans-

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