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neben der Seite seines Bakers lag mit dem Angesicht der Wand zugekehrt. Er hatte die ganze Nacht hindurch geschlnmniert, nicht ahnend, daß sein Vater seit drei Stunden neben ihm den Todcsschlaf schlafe.

Tivolani faßte Antonio beim Arme und nannte ihn mit Namen. Er bosste auf diese Weise am ersten Margarita aus ihrem Ticfstnne zu erwecken. Antonio schlug die Augen auf. Als er aber beim Erwachen nicht der Mutter Angesicht schaute und nicht der Mutter Stimme vernahm, sondern Tivolani am Bette stehen sah, da crschrack er und rief mit lauter ängstlicher Stimme:Mutter, Mutter!" Da erhob sich plötzlich Mar­garita vom Stuhle und sprach:Hier bin ich, mein Kind!" und streckte ihre Arme aus nach dem Kinde, hob aus dem Bette, nahm ihn auf den Schovs und druckte ihn krampfhaft an das treue Muttcrherz. Erst jetzt brach ein Strom von Thränen aus ihren Augen hervor und ihr Herz fand in diesen Thränen eine wohlthuende Erleichterung.

Tivolani zog während dessen die Bettdecke über die Leiche Giuseppoö, um so lange als möglich Antonio den Tod seines Vaters zu verheimlichen.

Aber liebe Mutter, warum weinest du?" fragte Antonio ängstlich und sah bald auf Margarita bald auf Tivolani hin. Margarita war nicht im Stande ihm die Ursache ihrer Thränen zu sagen. Sie sprach nur die Worte:Ach liebes Kind, laß mich! laß mich nur weinen!"

Ach, liebe Mutter, sei doch still', weine doch nicht!" sprach Antonio wieder, leise und in einem bittenden Tone, geh', sei doch still', wenn das der Vater hört! sei doch still', daß er nicht wach wird."