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wieder zu ihm und nehmen Theil au der Seligkeit, die Gott ihm jetzt zu Theil werden läßt."

Gewiß, Margarita, so ist es a»ch, bei dem Glauben wollen wir Alle verharren, der allein läßt uns die Leiden dieses Lebens ruhig ertragen," sprach Tivolani,und, Freunde, hier meine Hand, was ich für Euch thun kau», soll und wird von mir geschehen; rathen und helfen will ich Euch, so viel in meinen Kräften steht."

Habt Dank für Eure Güte, Tivolani, Ihr seid mir in diesen Tagen ein großer Trost gewesen, und ich weiß, was Ihr da sagt, kommt Euch von Herzen; wenn's Noth thut, werde ich mich an Euch wenden. Antonio, komm', danke auch du dem Manne, der uns so viel Gutes erwiesen hat!" Also sprach Margarita zu dem Freunde und zu ihrem Kinde. Antonio reichte sofort seine Hand dem guten Tivolani, der sie ihm herz­lich drückte und darauf der Wittwe die seinige reichte und sich dann schweigend entfernte.

Tivolani ging, um auch, wie Martino, nicht mehr wieder­zukommen. Auch diese letzte Stütze der Freundschaft sollten Margarita und Antonio verlieren. Er ward zum letzten Opfer der Krankheit ausersehen; nach wenigen Tagen ruhcte er neben Ginseppo.

Wenn auch Tivolani zu der Classe der nicht sehr bemittel­ten Einwohner von Bclletri gehörte und deßhalb das Seinige zu Rathe halten mußte, um sich und seine Familie ehrlich zu ernähren, so daß, wie gesagt, Margarita nur im äußersten Nothfall ihre Zuflucht zu ihm genommen haben würde, so ging ihr doch sein Tod sehr nahe. Sie hatte in ihm nicht nur Einen ihrer ältesten Bekannten, nein auch einen Menschen verloren, der in der schwersten Stunde ihres Lebens als wirklicher Freund