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Thal gezogen kam, hatte die Wittwe angeweht und schon den Abend stellte sich bei ihr ein Fiebcrfrost ein.

Als Antonio seine Gartenarbeit beendigt hatte und nun wieder ins Zimmer getreten war, erwachte Margarita.

Ist dir's besser, liebe Mutter?" fragte der Sohn theil- nehmend, indem er sich über sie hinbog, da sie mit ihrem Ge­sichte »ach der Wand zu lag.

Nicht doch, mein Kind, ich bin so aufgeregt; gehe hin und brühe mir etwas Fliederthee an, vielleicht hilft mir der Schweiß; meine Glieder sind mir so schwer wie Blei."

Den sollst du gleich haben, gute Mutter," sprach Antonio rasch, eilte zur Küche, blies hier von Neuem die noch glimmen­den Kohlen, legte Holz an und stellte den Wasserkessel auf. In wenigen Augenblicken kochte das Wasser und der Thee war schnell zubereitet.

Hier, liebe Mutter, ist der Thee," sprach Antonio, wäh­rend die Mutter sich ins Bett aufzusetzen bemühte, es aber nicht im Stande war.

Ich weiß nicht," sagte die Wittwe,es fällt mir so schwer, mich aufzurichten."

Ei, so bleibe nur liege»; ich will dich aufheben," erwie­derte Antonio, schob einen Stuhl herbei, setzte die Tasse auf ihn nieder, umschlang nun mit seinem Arme das Haupt und den Rücken der Mutter, freilich mit sichtbarer Anstrengung und reichte ihr mit der rechte» Hand die Tasse.

Wie bist du doch so gut, mein Kind, ich bin dir ge­wiß schwer; doch so gcht's ja; Dank dir, mein guter Sohn!" sprach sie, nachdem sie den Tbce getrunken hatte,ich hoffe, es wird mir bald besser werden."

Antonio holte sich jetzt eine Arbeit herbei er las Bohnen

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