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nur, wenn ihre Armuth ihm die Mittel nicht immer darbot, um der Mutter die nöthige Pflege zu gewähren.

Schon waren die letzten ersparten Münzen ausgegebem Die Büchse war leer. Den Pathen-Piaster hatte Antonio dem Arzte gebracht, desgleichen hatte dieser auch das Frankenstück mit dem Kreuze erhalten, es war damit der erste und zweite Besuch desselben bezahlt worden. Oefter war der Arzt nicht gekommen, da er sah, daß das Herzübel der Wittwe nicht von Grund aus geheilt werden könne und er hier auf Belohnung seiner Mühen nicht rechnen dürfe, wenn auch durch zu ver­schreibenden Arzneien die Schmerzen, welche diese Krankheit mit sich führe, gemildert werden könnten.

An Verdienst war gar nicht zu denken. Die Wittwe war an das Krankenbett gefesselt, das ein Siechbett geworden war, und konnte, wie bemerkt worden ist, auch keine Handarbeiten mehr vornehmen. Was aber konnte ein zehnjähriger Knabe leisten? Auch war Antonio zur Pflege der Mutter nöthig; und ohnehin nahm die Besorgung des Gartens alle seine Zeit und Kräfte in Anspruch. Der Ertrag desselben war aber äußerst gering; denn dieses Jahr war ein Mißjahr zu nennen. Die Bäume hatten nur ihr Laub, blieben aber die Früchte schuldig. Die Melonen hatten geblüht, aber unter den Strahlen einer andauernden Gluthhitzc, welcher der Garten, der nach Mittag lag, ausgesetzt war, welkten die Blüthen dahin. Selbst die anderen Gemüse, au denen Antonio eine so große, ja unsäg­liche Mühe verwandt hatte, gaben nur eine halbe Erndte und reichten eben nur hin, für die Tage der Sommer- und Herbst­zeit die tägliche karge Nahrung zu gewähren. Mit dem Heran­nahen des Winters war auch nicht der geringste Borrath vor­handen. Der Mangel an den nothwendigsten Lebensbedürfnissen

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