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Haus zu Hans und mir für dich etwas erbitten aber ich mag dich auch wieder nicht auf längere Zeit allein lassen."

Lieber Antonio, du meinst es gut; aber siehe das ist noch nicht einmal nöthig; noch sind wir ja so ganz arm nicht, es gibt noch weit ärmere Leute in der Stadt, wir huben doch noch ein eigenes Häuschen und so lange wir das haben, wird sich noch immer Jemand finde», der uns so viel borgt, als wir zum Leben nöthig haben."

Antonio hörte die Mutter ruhig an und es ward ihm auf einmal so leicht, es schien ihm als wäre ein schwerer Stein ihm vom Herzen gewichen. Im Stillen hatte er wohl die Scham überwunden, welche ihm der Gedanke, Almosen sich zu erbitten, erweckt hatte, denn es trieb ihn ja die äußerste Noth dazu und er bat ja für eine arme Wittwe, die kranke Mutter; aber diese arme Kranke so ganz allein zu wissen; vielleicht auf viele lange Stunden, das that ihm so leid und dazu konnte er sich nur schwer entschließen. Beides war nun nicht nöthig.

VIII.

Während oft Tausende mit Noth und Elend zu kämpfen haben, gibt es nicht selten Menschen, welche nicht nur von jeglichem Ungemach verschont bleiben, sondern auch ohne Mühe und Anstrengung ihre Lage bedeutend verbessern, in kurzer Zeit