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ganzen Stadt verlockte-, Vater und Mutter zu verlassen und mit ihm zu gehen.

Und wie auf der Pfeife aus dem Weidenbusch, so ging es dem Frieder in kurzer Zeit auf der Flöte, und dem Kla- rinett, und dem Waldhorn und der Trompete. Die Burschen in Ellerfeldcn und dem ganzen Bezirk, der zu dem Stadt- musikat von Ohrenberg gehörte, gaben ihm bald das Zeug­niß, er blase seinen Prinzipal zehnmal hin, und drückten ihm manchen Zwölfer hinter dem Rücken desselben in die Hand. Und so oft an einer Kirchweih oder Hochzeit von den Stadt­musikanten ein neuer Ländler ausgespielt wurde, behaupteten die Dirne», den habe der Frieder gesetzt.

Und so kamen und gingen acht oder zehn gute Jahre für Frieden Aber die bösen blieben auch nicht g»s. Denn von einem Fuhrmann, mit dem er einmal in Einem Bette schlief, erbte er die Krätze, und weil er sich mit einer Salbe von dem Schäfer in Fünfstein schnell kuriren wollte, trieb er sie in den Leib hinein und bekam die Lungcnsucht. Die Blasbälge in seiner Brust wurden immer schwächer, die Stöße in seine Trompete immer kürzer, zuletzt konnte er den Staub und die Luft der Tanzböden gar nicht mehr er­tragen, und kehrte endlich, seine Geige mit zwei ganzen und einer gesprungenen Saite unter dem Arm, nach Ellerfelden zurück in das Hirtenhaus auf dem Gänsebuck, weil seine Mutter schon todt war und seiner Schwester Mann ihn nicht aufnahm.

Nun war das Kleeblatt von, Sonntag Exaudi wieder beisammen. Michel stand an dem einzigen Fenster, das die Stube hatte, und schaute auf die Post hinunter, traurig,