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Bursche sangen und die Musikanten auf ihren Klarinetten, Waldhörnern und Flöten spielten, merkte er sich, und spielte sie sogleich auf seinen Pfeife» nach, wenn der Tanz einen Augenblick ruhte.

Das bemerkte der oberste unter den Musikanten, und weil ihm nicht nur das gute Gehör des Knaben gefiel, son­dern auch sein dreistes und munteres Wesen und die Ge­sichter, die er dazu schnitt, wenn er die Pfeife an den Mund setzte und pfiff, ging er zu ihm und ließ ihn trinken und gab ihm einen Kreuzerweck und fragte ihn, ob er nicht auch ein Musikant werden wolle.

Der Frieder aber gehörte der Bölin von Ellerselden und wurde von seiner Mutter im Gespräch mit ihre» guten Freundinnen der Ueberflüssi Ueberflüssige zubenannt, weil sie schon eine ältere Tochter hatte, die mit ihr das Botengeschäft besorgte. Und darum durfte er nur von dem Tanzboden auf einen Augenblick heim und zu ihr sagen: Der Spielmann von Ohrenberg will mich umsonst in die Lehre nehmen," und die Sache hatte schon ihre Nichtigkeit. Sein fadenscheiniges Alltagsgewand ließ er zurück, und den andern Morgen ging er mit den Spielleutcn zum Dorf hin­aus, einen Büchsenranzen auf dem Rücken, in welchem die Geige seines Herrn, zwei Hemden von ihm selbst und etliche fette Ucberbleibsel von dem Huttanze in einem blauen Pa­pier waren. Von seinen Pfeifen aber, die über Nacht im Wasser gelegen waren, hatte er die beste im Mund und pfiff so beweglich, daß es mancher Dirne im Dorf so arg in die Füße kam, als wäre es die gewaltige Pfeife des Rattenfängers, der vor Alters einmal die Kindlein einer