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die erquickliche Abendlust weht ihm zum Fenster hinein und die Löffeln und Gabeln rühren sich schon in der Schublade."

"Gut gegeben, Adjunkt, was folgt daraus?«

Folgt daraus: Wer sein Geschäft nicht in der Ord­nung treibt, heute Alles thun will, morgen nichts; Vormit­tags sitzt er im Wirthshaus, Nachmittags muß das Geschäft doch fertig sein, also bleibt er daran bis Mitternacht einen solchen Menschen kann und will Gott nicht fröhlich machen, denn ein solcher respektirt die Tageszeiten nicht.«

Adjunkt," sagte der Hausfreund,wenn ihr alle Sprüch­lein also auszudeuten wißt, so ist an euch ein Pfarrer ver­loren gegangen.«

10. Sprichwörter.

Nun kommen zwei Sprichwörter, und die sind beide wahr, wenn sie schon einander widersprechen. Von zwei un­bemittelten Brüdern hatte der eine keine Lust und keinen Muth, Etwas zu erwerben, weil ihm das Geld nicht zu den Fenstern hineinregnete. Er sagte immer: Wo nichts ist, kommt nichts hin. Und so war es anch. Er blieb sein Lebenlang der arme Bruder Wonicktsist, weil es ihm nie der Mühe werth war, mit einem kleine» Ersparniß den An­fang zu machen, um nach und nach zu einem größern Ver­möge» zu kommen. So dachte der jüngere Bruder nicht. Der pflegte zu sagen: Was nicht ist, das kann wer­den. Er hielt das Wenige, was ihm von der Verlassen- schaft der Eltern zu Theil worden war, zu Ratb, und ver­mehrte es nach und nach durch eigene Ersparniß, indem er fleißig arbeitete und eingezogen lebte. Anfänglich ging es