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braver, unbescholtener Mann, den der Hausfreund so gue kennt als sich selbsi oder seinen Adjunkt, ein Vater von drei Kindern.

Der Hausfreund müßte sich sehr an dem geneigten Leser oder an seiner eigenen Beschreibung irren, wenn derselbe früher fragen sollte, was er doch nicht erfahren wird, wie der Mann auf diesen Baum hinaufgekommen, als vielmebr, wie er wie­der herabgebracht und aus des Todes Angst und Noth ge­rettet worden sei. Man holte die längste Fenerlciter im Dorf, und stellte sie an dem schmalen Bort zwischen dem Strom und dem Felsen auf. Sie reichte nicht hinan. Man band die zwei längsten an einander, und richtete sie mit un­säglicher Mühe und eigener Todcsgefabr auf Sie reichten nicht hinan. Es war schon 10 Uhr, und die Sonne schwamm über das Thal, als ob sie das seltsame Schauspiel auch sehen oder Muth und Hoffnung machen wollte zur Rettung. Man erstieg auf der andern Seite die Anhöhe, schlang das längste Seil, das zu haben war, um den heiligen Nepomuk und ließ es hinab, daß er es um den Leib binden, sich alsdann mit den Händen und Füßen gegen die Felsenwand stemmen, und seine Auffahrt regieren sollte. Aber der arme Mann durfte mit den Händen den Ast nicht verlassen, weil er sonst keine Habung hatte auf dem schwachen Stamm und unvermeidlich das Gleichgewicht und das Leben hätte verliere» müssen. Endlich ließ man auf die nämliche Art noch einen Mann von Muth und Kraft zu ihm hinab, der ihm das eine Seil um den Leib befestigte, und zog alsdann unversehrt einen nach dem andern herauf Der Herr Schulmeister aber, als er wieder Boden erfaßt und so zu sagen gelandet hatte, dankte er auf den Knieen Gott, der ihm gleichsam in der Gestalt