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Schlimmste, sondern sie können sogar dem menschlichen Kör­per gefährlich werden, wenn man ihnen zu nahe kommt, sie mnthwillig beunruhigt, oder gar aus Unvorsichtigkeit mit einem entblößten Theil des Körpers berührt oder drückt. Sie dulden es nicht nngesiraft. wenn sie sich rächen können. Man hat schon einige traurige Beispiele a» Leuten erlebt, denen Solches widerfahren ist. Sie bekamen bald starke Geschwulst, heftige und schmerzhafte Entzündungen an der Stelle des Körpers, wo sie diese Raupen mit bloßer Haut berührten, und nach dem Zeugniß erfahrener Aerzte könnte daraus noch größeres Unheil entstehen, wenn man nicht mit zweckmäßigen Heilmitteln zuvorkäme. Aber wie das zugehen mag. Die Raupen lassen augenblicklich ihre kurze», steifen, stechenden Haare gehen, und drücken und schießen sie gleichsam wie Pfeile ihrem Feind in die zarte Haut des Körpers. Dies ist das Mittel, welches die Natur auch diese» verachtete» Thiere» zu ihrer Vertheidigung gegeben hat. Mehrere an­dere Arte» von Haarraupen thun es auch.' Aber bei den Prvcessionsranpen ist die Menge gefährlich. Der Körper be­kommt unzählig viele kleine, unsichtbare Wunden, in jeder bleibt der seine, reizende Pfeil stecken, und viele kleine Ur­sachen zusammen thun eine große Wirkung, was man auch sonst im menschlichen Lebe» so oft erfährt, und doch so wenig bedenkt. Man soll also mit diese» Thieren keinen unnöthigen Muthwillen treiben; wenn man Ursache hat, an einem Baum hinaufzuklettern, soll man aufschaue», was daran ist: man soll in der Nähe von Eichbäumen halbnackte Kinder nicht auf den Boden setzen, ohne ihn zuerst zu besichtige», und sie war­nen, daß sie es nicht selber thun. ES ist leichter, Schaden zu verhüten, als wieder gut zu machen.