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der Kommandant geplündert haben, so hatte er müssen selber gehen. Aber eS war Niemand lieber als ihm, daß die Sache also ablief, das ist leicht zu bemerken. Als die Bürger das erfuhren, war es ihnen z» Muthe, wie Einem, der aus einem schweren Traum erwacht. Ihre Freude ist nicht zu beschreiben. Sie schickten sogleich eine Gesandtschaft an den Kommandanten, ließen ihm für diese Milde und Großmuth danken, und boten ihm aus Dankbarkeit ein großes Geschenk an. Wer weiß, was Mancher gethan hätte! Aber der Kommandant schlug dasselbe ab, und sagte: er lasse sich keine gute That mit Geld bezahlen.Nur zum Andenken von euch," setzte er hinzu,erbitte ich mir eine silberne Münze, aus welcher die Stadt Hersscld vorgestellt ist, und der heutige Auftritt. Dies soll das Geschenk sein, welches ich meiner künftigen Gattin aus dem Krieg mitbringen will." Dies ist geschehen im Februar des Jahrö 1807; und so Etwas ist des Lesens zwei Mal werth.

51. Theure Eier.

Als zu seiner Zeit ein fremder Fürst nach Frankreich reiste, wurde es ihm unterwegs öd im Magen, und ließ sich in einem gemeinen Wirthshaus, wo sonst dergleichen Gäste nicht einkehren, drei gesottene Eier geben. Als er damit fertig war, forderte der Wirth dafür 300 Livres. Der Fürst fragte, ob denn hier die Eier so rar seien? Der Wirth lächelte und sagte:Nein, die Eier nicht, aber die großen Herren, die so Etwas dafür bezahlen können." Der Fürst lächelte auch, und gab das Geld, und das war gut. Als