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nahmen. Und der arme Mann, dem sein Hab und Gut aus einmal auf dem Arm konnte weggetragen werden, war jetzt so übel dran, als der Reiche, dem man es auf vielen Wagen nicht wegführen konnte; und in der Asche sind die großen Häuser aus dem Platz und die kleinen in den Winkeln auch so gleich, als die reichen Leute und die Armen auf dem Kirchhof. Nun zum Schlimmsten kam es nicht. Auf Fürbitte der französischen Kommandanten in Caffel und Heröfeld wurde die Strafe so gemildert: Es sollten zwar nur vier Häuser verbrannt werden, und dies war glimpflich; aber bei der Plünderung sollte es bleiben, und das war noch hart genug. Die unglücklichen Einwohner waren auch, als sie diese» letzte» Bescheid hörten, so erschrocken, so alles Muthes und aller Besinnung beraubt, daß sie der menschenfreundliche Kommandant selber ermähnen mußte, statt des vergebliche» Klageus und Bittens die kurze Frist zu benutzen, und ihr Bestes noch geschwind auf die Seite zu schaffen. Die fürchterliche Stunde schlug, die Trommel wirbelte in's Klaggcschrei der Unglücklichen. Durch das Getümmel der Flüchtenden und Fliehenden und Verzweifelten eilten die Soldaten auf den Sammelplatz. Da trat der brave Kommandant von Heröfeld vor die Reihen seiner badischeu Jäger, stellte ihnen zuerst das traurige Schicksal der Einwohner lebhaft vor die Augen und sagte hierauf: »Soldaten! die Erlaubniß zu plündern fängt jetzt an. Wer dazu Lust hat, der trete heraus aus dem Glied." So sprach der Kommandant; und wer jetzt ein Glas voll Wein hat neben sich stehen, der trinke es aus zu Ehren der badischen Jäger. Kein Mann trat aus dem Glied. Nicht einer! Der Aufruf wurde wiederholt. Kein Fuß bewegte sich; und wollte

