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zu seinem Eigenthum, und der Löffeldieb lachte auch, aber nicht lange. Denn als die andern Gäste das sahen, jagten sie den verrathenen Dieb mit Schimpf und Schande und ein Paar Tritten unter der Thüre zum Tempel hinaus, und der Wirth schickte ihm den Hausknecht mit einer Handvoll un­gebrannter Asche nach.

83 . Seltsamer Spazierritt.

Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Haus, und läßt seinen Buben zu Fuß neben her laufen. Kommt ein Wan­derer und sagt: Das ist nicht recht, Vater, daß ihr reitet und laßt euer» Sohn laufen; ihr habt stärkere Glieder. Da stieg der Vater vvm Esel herab und ließ den Sohn reiten. Kommt wieder ei» Wandersmann und sagt: Das ist nicht recht, Bursche, daß du reitest und lässest deinen Vater zu Fuß gehen. Du hast jüngere Beine. Da saßen beide auf und ritten eine Strecke. Kommt ein dritter Wandersmann und jagt: Was ist das für ein Unverstand: zwei Kerle auf Einem schwachen Thier! Sollte man nicht einen Stock nehmen und euch beide herabjagen? Da stiegen beide ab und gingen selb dritt zu Fuß, rechts und links der Vater und Sohn, und in der Mitte der Esel. Kommt ein vierter Wanbers- mann und sagt: Ihr seid drei curiose Gesellen; ist's nicht genug, wenn Zwei zu Fuß gehen? Geht's nicht leichter, wenn Einer von euch reitet? Da band der Vater dem Esel die vorder» Beine zusammen, und der Sohn band ihm die Hin­tern Beine zusammen, zogen einen starken Baumpfahl durch, der an der Straße stand, und trugen den Esel auf der Achsel heim.