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sich so schön »nd die Lippen lächelten. Da war es mir, als sende der liebe Gott einen Engel herab, um über das gute Kind zu wachen.
Melanie nahte mir auch ein Hauskleid, weil sie meinte, der Ballstaat sei zu gut für alle Tage. Dann kam es an die Wäsche. Hemden, Tücher, Kragen und Nachtmützen wurden in die Kommode gelegt; alles war sehr schön genäht mit lauter kleinen Stichen. Im Schranke hing ein grauer Ucbcrrock mit Pelz besetzt, ein rother Sammetmautcl mit goldenen Kordeln; eine rosa Mantille mit Schwancndaunen; Hüte, Morgenmützen und Putzaufsätze besaß ich aller Art, und Schuhe von allen Farben standen auf dem Boden des Schrankes aufgereiht, und nun sollte die Wäsche mit meinem Namen gezeichnet werden ; aber ich hatte noch keinen Namen, und deshalb mußte eine Taufe statt finden.
Eine zahlreiche Gesellschaft wurde zusammengebeten, um mir einen Namen zu geben, und Melanie besprach sich sehr ernsthaft mit ihrer Bonne; sie frug dieselbe um ihren Rath hinsichtlich der Wahl der Gevattern. Unter den Kindern von Melanies Bekanntschaft befand sich ein kleines Mädchen, welches Jenny hieß; sie war nicht sehr beliebt bei den Kindern, weil sie eigensinnig war und

