ihre Spiele oft verdarb, doch war sie sehr reich, und die Bonne rictb diese zur Pathe zu wählen, da sie schöne Geschenke machen könne. Melanie erklärte aber, daß es nicht geschehen würde. Sie wolle ihrer lieben guten Puppe eine sanfte edle Pathe geben; nur gute und schöne Eigenschaften könnten bei dieser Wahl entscheiden, und nicht der Reichthum, nicht die Geschenke. Wie kann eine Gabe erfreuen, wenn man den Geber nicht achtet und nicht liebt?
Darauf wurden Elina und Jda zu Gevattern gebeten, und die kleine Gesellschaft versammelte sich den Nachmittag. Man besprach sich lange über den Namen; da wurden Elwine, Theodore, Thekla, Karoline und noch andere schöne wohlklingende Namen vorgeschlagen; endlich meinten aber die Kinder, weil ich so schöne rosa Wangen und Lippen habe, müsse ich Rosalie genannt werden, was man sehr leicht zu Röschen abkürzen könne.
Der Altar war ausgeputzt, und die kleine Litt batte schon einen schwarzen Mantel umgehängt um als Pfarrer die Taufe zu vollziehen, als die Mutter sehr ernst unter die Kinder trat und sagte: „die Taufe sei eine heilige Handlung; durch dieselbe würde der Mensch in die christliche Kirche aufgenommen, und alle Gebräuche der Reli-
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