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Staub, und vor der Berührung unreiner Hände bewahren." Dann schenkten sie mir eine kleine KrocKe und ein Paar Ohrringe von Perlen, welche mir auch gleich angethan wurden.
Dann ging es zum Schmaus. An einem großen Tische war auch für mich gedeckt; aus dem großen Stuhle war mein kleiner gesetzt; ich hatte einen kleinen Teller, ein silbernes Besteck und eine Serviette. Melanie dachte immer mehr daran, mir vorzulegen als sich selbst, sie nöthigte mich, ermähnte mich und meinte ich sei gewiß verlegen, weil ich gar nicht essen wollte? — ehe man es sich aber versah, war mein Teller ganz leer. Dann trank man meine Gesundheit mit süßem Weine, und ich trank auch mit, aus einem kleinen Becher, der wie ein Fingerhut aussah, alle Kinder wollten mit mir anstoßen.
Dann wurde ich auf mein Kanape gesetzt, weil die Kinder andere Spiele vornahmen; es war Osterseiertag, und man versteckte Eier. Welche Freude als Melanie ein rothes Ei in meinem Schooße fand, und ein zweites in meinem Bette. „O du liebe Puppe," sagte sie bei dieser Gelegenheit, „alle Freude kommt mir doch von dir!"
Dann sollte gekocht werden und die kleine Küche wurde herbeigeholt. Die Mutter brachte Zucker, Rosinen, Mandeln, gewelltes Obst, Kuchen, Zwicback, Milch, Eier,
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