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Zeit, da pflegte sie sich mit mir zu beschäftigen, sie putzte oder kämmte mich dann, auch nähete sie für mich und probirtc mir das verfertigte Kleidungsstück an, dabei sagte sie mir die Gedichte her, die sie konnte und erzählte mir Geschichten.

So erzählte sie mir ein Mal, daß ein böser Sclaven­handel Mode gewesen sei, wobei man schwarze Menschen verkauft habe, wie wenn sie Thiere gewesen wären, da habe man den Vater dahin geschleppt und die Mutter dorthin, das Kind habe man oft von beiden getrennt, und zu ganz fremden Leuten gethan. Da hätten die Eltern geweint, und das Kind geschrieen, und statt des Trostes wurde vielleicht sogar die Peitsche über die Armen geschwun­gen.Denke dir nur Röschen wenn man dich so von mir Hinwegnehmen wollte, und in fremde Hände geben, wir wären dann beide unglücklich! Ich würde keine andere Puppe haben wollen! Deshalb müssen wir uns freuen, daß dieser häßliche Sklavenhandel nicht mehr Mode ist, denn die armen schwarzen Menschen haben ja eben so viel Gefühl als wir."

Wenn Frau von Werner an Melanic Geschichten er­zählte, da saß ich auch dabei. Wie sanft belehrend waren diese Stunden; sie hatte einmal in einem französischen