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weiter. „Zuweilen bekommt sie zu nähen oder zu stricken, aber in der kalten Stube kann sie nicht viel thun, da werden die Hände so steif, da läuft man auf und ab, oder hüllt sich in die paar Lumpen die man hat, oder legt sich zu Bette. Mein Trost war immer die Schule; da war es doch warm."
Melanie. Hattet ihr denn warmes Essen?
Paula. Die Mutter schnitt Brod und goß heiß Wasser darauf, das war die Suppe, auch aßen wir Kartoffeln ; aber seit gestern hatten wir nichts mehr zu essen.
Melanie ließ sogleich Speisen komme». Die Mutter war nicht zu Hause, doch alle Dienstboten gehorchten ihr freudig. Paula wollte aber nichts essen, sie wollte alles ihren Eltern bringen. Melanie holte nun ein altes Män- telchen, was sie verwachsen hatte hervor und gab es der Kleinen, auch ihre kleine Baarschaft gab sie ihr. „Ach", sagte Paula indem sie dankte, „ich dachte es mir doch gleich, daß ich nicht umsonst hier betteln würde, Sie waren immer so gut für Ihre Puppe, und da meinte ich gleich, Sie könnten nicht hartherzig gegen Menschen sein."
Als Frau von Werner nach Hause kam, erzählte Melanie ihr alles, und pie Mutter küßte und lobte ihr Kind. „Ja wohl", sagte sie, „es giebt viele unglückliche Menschen in der Welt, und diese wohnen oft ganz nahe

