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gebietet, nicht länger mit einer aus Deutsch­lands Mitte selbst hervorgehenden Ausgabe die­ser Dichtungen zu zögern, welche der vollen­detste, edelste Ausdruck der besten Gefühle unse­res Volkes sind. PlatenS ästhetischem Dichter- werth zollt heute ganz Deutschland Bewunde­rung; daß aber dieser Dichter auch ein glühen­des Herz für die Freiheit und Ehre seines, aller Völker hatte, daß ihn seine gesellschaftliche Stel­lung und seine idealpoctische Richtung nicht, wie so manche vornehme Scheindichter unserer Zeit, dem Volke und dessen Leiden entfremdeten, davon ist die Kunde noch nicht ins ganze deutsche Volk gedrungen, und um diese dem großen Dich­ter gebührende Schuld abzutragen, um sein An­denken in allen deutschen Herzen für immer zu heiligen, habe ich, ohne Besorgniß, daß die mir unbekannten Erben deö Dichters, denen die ausgedehnteste Verbreitung dieses Pocsieschatzcö ja selbst am Herzen liegen muß, die Reinheit und Uueigennützigkeit meiner Absicht verkennen möchten,die Literarische Anstalt in Frankfurt *) ver-

*) Sollten sich die vereheliche» Erben des Dichters durch unsere Ausgabe der Polenliedcr in ihre». Rechte (was übrigens juristisch unmöglich ist) beeinträchtigt glauben, so sind wir mit Freude bereit, ihnen thatsächlich zu beweise», daß dieser Ausgabe nichts weniger als ein materielles In­teresse zu Grunde liegt.

Die Verlagshandlung.