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„Alles verloren, Hoffnung und Zuversicht!" entgegnete Ferdinand schmerzlich. „Leichtsinnig verlies; ich dein Zimmer, und du siehst, was die Folgen davon sind. So rächt sich eine einzige unbesonnene Handlung! Lebe wohl, Freund, und habe Dank für deine Bemühungen — mir ist ferner nicht mehr zu helfen!"
Die Freunde mußten sich trennen. Armand begab sich niedergeschlagen in seine Wohnung und verbrannte den Paß, den er für Ferdinand ausgewirkt hatte und der nun unbrauchbar geworden war; Ferdinand aber wurde in das Gefängniß gesperrt, um hier das Urtheil zu erwarten, welches man über seine unbesonnene That fällen würde; Hoffnung hatte er wenig oder garnicht; er konnte sich wohl denken, daß sein erbitterter Feind Alles thun und nichts verabsäumen würde, um ihn für immer in's Elend zu stoßen. „Unglücklicher, unseliger Leichtsinn!" rief er auS. „Warum, o warum wartete ich nicht geduldig auf Armands Rückkehr? Jetzt wäre ich nun frei und glücklich, nnd statt dessen schmachte ich im Kerker und darf nicht einmal hoffen, daß mir jemals wieder das Geschick freundlich lächeln werde. Wohl, wohl hatte meine arme Mutter Recht, als sie sprach: „„Leichtsinn und Unbesonnenheit sind oft verderblicher, als Bosheit und Tücke des Herzens!""
Achter Aapitel.
Der Galeerensclave.
Man ließ Ferdinand für dies Mal nicht lange im Kerker schmachten, nicht lange auf die Entscheidung seines Schicksals harren, denn es lag Dnpnis selbst daran, ihn so bald

