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als möglich mit demselben besannt zu machen. Er sehnte sich darnach, seine Augen an dem Schrecken, der Bestürzung seines Feindes zu weiden, und seiner Schadenfreude die vollste Befriedigung zu gewähren. Die Richter wußte er, da man seinen Einfluß auf den Minister wohl kannte, leicht zu bewegen, den Urtheilsspruch nach seinen Wünschen einzu­richten, und im Voraus war ihm bekannt, wie derselbe lauten würde. Schon am Tage nach seiner Verhaftung wurde Ferdinand vor Gericht gestellt. Dupuis, obgleich noch schwach von dem empfangenen harten Schlage, erschien mit verbundenem Kopfe als Ankläger vor den Schranken, und das Verhör war bald beendigt, da Ferdinand nichts von dem läuguete, was er gethan hatte. Mit heimlicher Angst und Sorge erwartete er sein Urtheil, während Dupuis' Augen voll triumphirender Bosheit und Schadenfreude auf ihn geheftet waren. Nach kurzer Berathung ward es aus­gesprochen. Dem unglücklichen Ferdinand stand das Herz still, sein Gehirn wirbelte, es wurde ihm dunkel vor den Au­gen, und mit dem Ausrufe:Barmherziger Gott, das ist hart!" sank er zu Boden. Das Urtheil lautete: lebenslängliche Ga- leerenstrafe, verbundenmit Auspeitschen und Brandmarkung.

Dies war härter, als Alles, auf was Ferdinand sich im Voraus gefaßt gemacht hatte. Zeitlebens auf die Ga­leeren geschickt werden, hieß Zeitlebens aus der Gemeinschaft der guten Menschen verbannt, Zeitlebens mit dem Abschaum der Menschheit, mit Räubern und Mördern zusammen­gekettet sein, hieß Ehre, guten Namen, Hoffnung auf einen besseren Zustand, hieß, mit Einem Worte, Alles verlieren, >vas dem Leben Reiz und Anmuth verleihen kann. Zehn­fachen. martervollen Tod sterben, schien dem armen Ferdi­nand leichter, als die Strafe zu erdulden, die ihm zuerkannt worden war. Seine Besinnung schwand, und ohnmächtig mußte er aus dem Gerichtssaale geschleppt werden.

Als Ferdinand zum Bewußtsein zurückkehrte, sah er sich, mit schweren Ketten an Händen und Füßen geschlossen,