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sich auf die rauhen Dielen seines Zimmers nieder. Ein Bündelchen Wolle war sein Pfühl, ein alter Mantel seine Decke — und doch schlief er länger und vielleicht noch süßer, als Ferdinand, der mit dem ersten Strahle der aufgehenden Sonne neu gestärkt erwachte — denn der edle Greis schlief den Schlaf des Gerechten.
Zehnte» Kapitel.
Die Heimkehr.
Leise und vorsichtig, um den Schlummer seines edeln Gastsreundes nicht zu stören, erhob sich Ferdinand von seinen! Lager. Dennoch erwachte der Greis bei dem leisen Geräusch, schlug die Augen auf und nickte seinem Gaste freundlich zu. Auch er erhob sich dann, bereitete eine kleine Erquick- nng, brachte sie Ferdinand, und schien sich zu freuen, als dieser sie mit gutem Appetite verzehrte. Hierauf suchten sich Beide durch Zeichen ihre Gedanken mitzutheilen, verstanden sich aber gar nicht, oder falsch, bis Ferdinand zufällig einige Worte in englischer Sprache sagte, während er gestern bei seiner Ankunft nur französisch gesprochen hatte.
„Aber Ihr sprecht englisch?" fragte der Greis rasch. „Dann brauchen wir uns nicht mehr mit Zeichen, mit Fingern und Händen abzuquälen, denn ich war lauge Matrose auf einer englischen Fregatte, und habe seit jener Zeit eure Sprache nicht verlernt!"
Mit Entzücken vernahm Ferdinand die lange entbehrten, heimischen Laute, und machte seinem Gastfreunde kein Hehl daraus, daß er ein Engländer sei. Auch erzählte er, durch welche wunderbare Schicksale er an die portugiesische Küste verschlagen worden sei, ohne dem würdigen Greise zu

