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dort vielleicht auch stecken? Richtig! da liegt er so lang, oder besser gesagt, so dick er ist und schnarcht. Kein Wunder also, daß er sich vorhin durch keinen Laut bemerkbar gemacht hatte. Robert und Annchen rütteln ihn auf und lachen noch über den Schläfer als die Glocke zum Abendbrod ertönt. Nun eilen Alle schnell in's Haus, vorne neben Nero, der die Bedeu­tung der Glockentöne auch recht wohl kennt, zuletzt kommt natürlich Gustav. Nachdem sie ihr Abendbrot verzehrt, Papa und Mama gute Nacht gewünscht, ge­hen sie zu Bette, voll freudiger Hoffnung auf den anderen Tag, denn wenn gutes Wetter ist (und das wird es ja am ersten Psingsltage sein!) wird morgen eine Fahrt zum Onkel Friedrich nach Grünthal gemacht und das war herrlich, denn dort gab's vortreffliche Kirschen. Und siehe da, das Wetter ward sehr schön!

2. Iie verschiedenen Morgenbeschäftigungen.

Ehe noch die Glocke des Pfingstmorgens sechsmal ertönte, war Anna schon mit ihrem Lämmchen auf dem Rasen vorm Hause beschäftigt. Sie fand das Thier in dem neuen Pfingstschmucke sehr hübsch, jedoch das Lämmchen schien anderer Meinung zu sein, denn es machte mit seinen Vorderbeinen und an dem nahe­stehenden Pfahle mehrfache Versuche, sich von dem rothen Halsbande zu befreien, als dies aber gar nicht gelingen wollte, gab es sich endlich zufrieden, machte