gerade unsere Taute, die hat so recht das Geschick, sich iu alles hiueiuzufiudeu, und kau» deu Kinder» iu allem möglichen etwas Unterricht geben, natürlich kann dies nur von den Anfängen gelten, und was sehr hübsch ist, sie kann sehr schöne Geschichten erzählen, so daß die Kinder nie Langeweile haben werden. Nun, was meinst dn, Alte, wollen wir's wagen, und nicht an das Schlimme »nr denken, sondern an das Gute, Freudige! Auf die Beine wollen wir uns machen, tüchtig arbeiten, und alles andere, das Wohl unserer lieben Kinder, in Gottes Hand und in die sorgliche Obhut der Tante legen! Komm, schlag' ein! Ich habe von Jugend auf die Ahnung gehabt, mein Glück blühe drüben über dem großen Wasser." „Ach Gott! Lieber Mann, wie wird es mir schwer werden, meine Kinder zu verlassen, sie so lange nicht sehen zu sollen! Das alles werde ich kaum ertragen — aber dennoch, es soll wohl so sein; drum komm, ich gehe, wie ich immer gethan, mit Dir durch Elend, Gefahr und Glück; hat Dein gutes Herz mich doch immer tausendfach für jede Mühsal und Widerwärtigkeit belohnt!" Da sagte der Mann: „O, ich danke Dir, Dn Gute, für Deinen Willen und Deine Liebe zu mir, und nun mit Gott! — Mache Alles zur Reise zurecht, morgen kann die Tante hier sein und übermorgen machen wir uns aus den Weg zu unserm Glück!" — Am andern Morgen ging es schon zu früher Stunde munter und rührig im Hanse her, es wurde gepackt, gewaschen, genäht, kurz und gut, Alles was zur großen Reise von Nöten war, hergerichtet. Der Mann ging in die Stadt, um sich dort bei einem Manne, Agent genannt, nach der Reisegelegenheit zu erkundigen, nach Bedingungen, Bedürfnissen und dergleichen mehr. Der Vermittler stand am Fenster und rieb sich schon vor Freude die Hände als er den schlichten Mann kommen sah; er dachte ein gutes Geschäft zu machen. Vater Hein brachte sein Anliegen an; der Vermittler sagte mit wichtiger Miene, indem er seine goldene Brille wischte: „Ra, das ist wenigstens einmal ein vernünftiger Gedanke von Euch, daß Ihr nach Amerika reisen wollt; es ist hier nicht mehr auszuhalten, eine Steuer folgt der
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