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der alte Soldat schnallte seinen Säbelriemen fester um den Leib, um den Hunger, den er denn doch auch empfand, weniger zu verspüren. Dann saß er noch eine gute Weile in Gedanken verloren auf dem Felsen, bis ihn ein aber­maliges Gewieher seines Schimmels aus der Träumerei aufschreckte.

Was gibt's, Ali?" fragte er und fuhr in die Höhe. Sapperment, ich glaube gar, wir haben uns hier zu lange verweilt! Was ist das da unten?"

Der alte Soldat hielt die Hand wie einen Schirm vor die Augen, um von der sinkenden Sonne nicht geblen­det zu werden, und blickte scharf in die Ferne. Am Rande der Strecke, die er von seinem Platze aus über­sehen konnte, in der Entfernung von etwa einer halben Stunde, sah er verschiedene dunkle Gestalten sich hin und her bewegen, und plötzlich blitzte es auf, wie der Strahl der Sonne von einem bewegten Wasserspiegel.

Sapperment," rief er aus,jetzt kann ich mich nicht mehr täuschen! Die heillosen Franzosen sind mir wieder auf den Fersen, und wenn sie mich gewahr werden, dann gibt's eine Hetzjagd! Nun, zum Glück sind wir gleich oben, und dann ist da der Wald, und schlimmsten Falls auch mein Säbel und mein Karabiner! Mit Dreien oder Vieren von den Froschessern werde ich allenfalls fertig! Doch gleichviel! Vor Allem muß meines braven Königs Eigenthum in Sicherheit kommen, und darum Marsch, Ali! Vorwärts, mein Thierchen!"

Der Schimmel hatte sich mittlerweile ausgeruht und frische Kräfte gesammelt. Das Stück Brod hatte ihn auch erquickt, und so zog er denn rüstig an. Der Wa­gen knarrte in allen Fugen aber die Räder rollten vorwärts, und unverdrossen arbeitete sich der Schimmel den steilen Weg durch Schmutz und über Steine in die Höhe. Da stand er endlich, und dicht vor ihm brei­tete sich der Wald aus, dessen goldiges, vom Herbste ge­bräuntes Laub prachtvoll im Strahle der Sonne erglänzte.

Jetzt wieder einen Augenblick Ruhe, Ali, und dann weiter!" sagte der alte Soldat.Bis die Franzosen die