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darum, daß wir unserm König und Herrn wollten sein Geld retten! Was ist da zu machen?" S

Der Alte setzte sich unschlüssig auf einen Trümmerhaufen nieder und blickte Ali an, der mit dem Kopfe schüttelte und sich zu wundern schien, warum die Reise nicht weiter gehe.

Ja, ja, du schüttelst," sagte der alte Soldat,weil du eben so wenig Rath weißt, wie ich! Das ist eine Klemme, schlimmer als die vorhin, wo mir die Franzosen auf dem Nacken saßen!"

Was da thun? Schreib' ich Alles genau in meine Brieftafel ein, so kann der Zufall sein Spiel treiben, die Brieftasche in fremde Hände bringen, und die ganze Ge­schichte ist verrathen. Das geht nicht! Und wiederum, wenn ich sterbe, so ist's wieder die alte Geschichte und der Schatz ganz und gar verloren. Das geht doch auch nicht! Was da machen? Was thun?"

Der Alte rieb sich die Stirn, blickte Ali an, den Him­mel an, die Erde an, wußte sich indeß keinen Rath. End­lich aber sprang er doch auf und rief:Nun hab' ich's. Zeichen will ich machen an dem Thurme da, die Zeichen dann wieder überschmieren, sie in meine Brieftafel malen, und dann in Gottes Namen zuwarten, was geschieht. Bleib' ich leben gut! Sterb' ich, nun, dann wird der liebe Gott schon sorgen, daß die Brieftasche in die rechten Hände fällt und daß mein Geheimniß an den rechten Mann kommt. Ja, ja, so ist's am besten, und ich will denn auch auf der Stelle an's Werk gehen!"

Er zog ein altes starkes Taschenmesser heraus, suchte sich einen glatten Stein am Thurme aus und meißelte in denselben ein Kreuz ein. An die vier Enden meißelte er die Buchstaben N. S. O. W. und die Zahl 30, in die Mitte aber eine 4, so daß das Ganze, als er es in seine Schreibtafel abmalte, folgendermaßen aussah: Burg­ruine Hohenstein im Harzwald:

N. 30.

W. 30. O. 30.

S. 30.