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es ihm gewesen war, daß er damals von dem Menschen das Geld hatte annehmen müssen. Er sagte nun zwar nicht, daß er seine Schuld an ihn abgetragen habe, aber die Freude darüber lag ihm deutlich genug auf dem Gesichte, sodaß ich es nicht der Mühe iverth hielt, davon zu reden. Der Mensch war ihm auch so unangenehm und zuwider, daß ihm die heiterste Laune verdorben wurde, wenn man nur den Namen desselben nannte. Also schwieg ich und freute mich im Herzen, daß wir den Menschen nun wohl nicht wieder zu sehen bekommen würden."
„Ach, es war ein Fehler von mir, daß ich schwieg. Hätte ich deinen Vater offen gefragt, so wäre ihm vielleicht ein unangenehmer Augenblick zu Theil geworden, aber vielleicht, vielleicht, mein armes Kind, hätte ich dir dein Erbe gerettet."
„Nein, meine Vermuthung, daß wir den Herrn Braun nicht wiedersehen würden, bestätigte sich vollkommen. Als er mit seinem Einspänner den Schloßhof verließ, -erblickte er ihn zum letzten Mal, und eine Stunde später hatte ich ihn vergessen, um so manches Jahr hernach bitter und schmerzlich wieder an ihn erinnert zu werden!"
„Ach, mein Kind, wer hätte das damals denken sollen!"
„Die Jahre kamen und gingen, und brachten Glück und Leid, wie alle Jahre seit der Welt Anfang. Ich hatte die Freude, deinen Vater vermählt zu sehen, dich auf meinen Armen zu wiegen; ich empfand den bitteren, bitteren Schmerz, deine treffliche Mutter, deinen herrlichen Vater auf ihrem letzten Wege, dem Wege nach dem Friedhofe, begleiten zu müssen. Du warst da, mein Kind, mein einziger Trost außer dem Herrn, und meine letzte Freude. Die Außenwelt mit ihrem rastlosen Drängen und Treiben war für mich nicht mehr vorhanden, ich dachte ihrer nicht mehr, ich glaubte für immer meine Rechnung mit ihr abgeschloflen zu haben. Da, plötzlich, wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel, kam mir eine Mahnung aus der Welt zu, die ich vergessen hatte, deren ich mich gar nicht mehr erinnern wollte. Ein Schreiben von Herrn Braun kam an, ein kurzes Schreiben von

