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ganze Plunder nichts! Gebe keinen Heller dafür! Das Pult soll hier bleiben, sage ich!"

Mein Herr, Sie vergessen, daß Sie mit mir und von meinem Eigenthume reden," sprach die alte Dame mit Hoheit.Ich bitte, kein Wort mehr. Jenes Pult behalte ich und werde Sorge tragen, daß ohne Verzug auch alle übrigen Möbel und Geräthschaften aus dem Schlosse geschafft werden."

Also wollen Sie, daß ich zwischen den leeren Wän­den wohne?" sprach der Fremde barsch und grob.Den Teufel auch, das würde mir schlecht gefallen! Sie haben die Einrichtung des Schlosses an mich verkaufen wollen, und dabei bleibt's!"

Sieh', mein Kind," wendete sich jetzt die Großmutter, ohne jenen brutalen Menschen einer Antwort zu würdigen, an ihren Enkeldiesen Auftritt hätten wir uns er­sparen können, wenn wir anstatt zu plaudern, nach un­serer neuen Wohnung gegangen wären. Laß uns denn jetzt wenigstens nicht länger säumen!"

Großmutter," erwiderte der Knabe, dessen zartes und schönes Antlitz von einer zornigen Nöthe überflammt wardu hast mir noch nicht gesagt, wer dieser Mensch ist! Ist er der Advokat Braun, wie ich vermuthe?"

Ja freilich, Bürschchen!" sagte der Fremde giftig. Der Advokat Braun ist es, desten Eigenthum jetzt das schöne Schloß hier ist, und alle die schönen Wälder und Felder, die dazu gehören."

Wohl, Herr," sprach der Knabe stolz,wenn Sie denn also der Eigenthümer sind, so sollten Sie misten, wie man sich gegen eine Dame benimmt, die ein Gast in dem Hause ist, das ihr bis zu diesem Tage angehörte. Komm', meine theure Großmutter, hier ist unseres Bleibens nicht länger."

Ha, gnädige Frau, Sie werden den frechen Burschen da züchtigen," schrie der Advokat wüthend.Wie, der Naseweis will mir hier in meinem eigenen Hause gute Lehren geben? Nicht von der Stelle, gnädige Frau! Erst den Bengel gehörig an den Ohren gezaust! Wenn Sie es