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machen und zu verläumden?^ Mal herum mit dem Ge­sicht, daß ich's ordentlich sehen kann! Sapperment der Advokat Braun! Herr, und Sie sind es, der meine gnädige Herrschaft von hier vertrieben hat? Mensch, das geht nicht mit rechten Dingen zu! Heraus mit der Sprache! Wie ist das gekommen? Geschwind Er weiß wohl, daß ich nicht lange Federlesens mit solchen Burschen, wie Er, mache!"

Bei dem plötzlichen Ausbruche von Heftigkeit, welchen der alte Wachtmeister nicht zurückhalten konnte und viel­leicht auch nicht wollte, war der Advokat Braun zusam­mengefahren und plötzlich so blaß geworden wie der Kalk an einer frischgetünchten Wand. Er zitterte am ganzen Leibe wie Espenlaub, seine Züge waren von Schrecken verzerrt, und mehrere Augenblicke vergingen, bevor er sich so weit zu fassen vermochte, um eine Antwort zu geben. Endlich gewann er sich zu einem freundlichen Grinsen, das seine abstoßenden Züge nur noch häßlicher machte, sprang auf von seinem Lehnstuhle und suchte die Hand des alten Wachtmeisters zu ergreifen, die ihm dieser aber hartnäckig verweigerte.

Laß Er's gut sein, Monsieur Braun!" sagte er strengEr weiß, ich kenne ihn wohl! Er weiß, daß ich ihn für nichts Besseres halte, als einen Gauner und Spitzbuben und Betrüger von Wittwen und Waisen! Ich habe es noch nicht vergessen, wie Er damals meinen alten seligen Herrn hintergangen und hinter's Licht ge­führt hat mit dem Mühlengrundstücke drunten, sodaß mein guter Herr den dreifachen Werth bezahlen mußte, von welchem Er, Halunke, die Hälfte in die Tasche ge­steckt hat! Solchem Kerl gibt ein ehrlicher Mann seine Hand nicht, versteht Er! Und nun einmal heraus mit der Sprache! Ich will wissen, wie Er hier auf's Schloß gekommen ist! Die Sache ist nicht klar, und zehn Eide will ich drauf schwören, daß Er hier wieder eine Spitz­büberei ausgeübt hat, Er Gauner, Er!"

Aber, du lieber, allgütiger Himmel," sagte mit widri­ger Heuchelei der Advokat,mein lieber, werther Freund,