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nicht c§ thut nichts, wenn du ihn auch zu Schanden reitest! Nur fort! Schnell, schnell, schnell!"

Andreas, nicht minder geizig und habgierig als sein Herr, bedurfte keines weiteren Spornes. Rasch eilte er in den Stall hinab, warf dem Pferde den Zaum und statt des Sattels nur eine Decke über, schwang sich auf den Rücken desselben und sprengte im vollen Galopp durch das Thor weg, welches sein Herr ihm eigenhändig eröff­nete. Braun lachte und kicherte höhnisch vor sich hin, als er das Thor wieder sorgfältig verschloß und ver­riegelte und auf sein Zimmer zurückkehrte.

Jetzt habe ich dich!" sagte er tückisch.Was du auch ausplaudern mögest dafür will ich schon sorgen, daß du es vor Gericht nicht beschwören kannst. Fort mit ihm! Ehe er nicht für immer verschwunden ist, bin ich nicht sicher hier auf meinem Herrensitze. Der naseweise Bube, der Severin, sagte diesen Morgen:Heute mir, morgen dir!" Nun, nun, wir wollen Sorge tragen, daß die Reihe nicht allzu schnell an mich kommt! Hahaha!"

Unter höhnischem, schadenfrohem Lachen verschwand er im Schlosse, während sein Diener wie rasend dem nahen Dorfe Benkendorf zusagte, um seine Botschaft an die Feinde des Vaterlandes, die Franzosen, auszurichten.

Wertes Kapitel.

Der Verrath.

Der alte Wachtmeister Franz Degenkolb trabte, nach­dem er den Advokaten seinen Grimm und seine Verach­tung rücksichtslos hatte fühlen lasten, auf seinem Schim­mel wieder in das Dorf hinab, um das Haus aufzu­suchen, in welches sich die vertriebene kleine Familie zurück­gezogen hatte. Weg und Steg im Dorfe, sowie die Lage des Hauses waren ihm von Alters her genugsam