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Fort mit ihm nach Frankreich!" Kenne das schon! Nein, nein! Vorsicht ist zu allen Dingen nütze! Halt, Ali!"

Der Schimmel blieb vor der Hausthür stehen, und der Wachtmeister saß ab. Die Thür war verschlossen, und er klopfte. Ein Fenster wurde geöffnet, der Kopf eines Knaben kam zum Vorschein, und seine Stimme fragte:Wer ist da?"

Das ist der Severin und kein Anderer!" sagte der Wachtmeister.Mache mir auf, mein Junge! Ich komme freilich spät, aber es nützt nichts, ich muß die gnädige Frau, deine Großmutter, sprechen. Sie ist doch noch wach?"

Ja, ja, aber wer seid Ihr denn, guter Freund?" fragte Severin.

Wer ich bin?" erwiderte der Wachtmeister.Nun freilich, du kannst dich wohl kaum noch meiner erinnern! Der alte Franz bin ich, der alte Franz Degenkolb, der dich manch liebes Mal auf den Knieen geschaukelt hat, als du noch ein so kleiner Dreikäsehoch warst. Frage nur deine Großmutter, die wird mich wohl noch kennen."

Der Knabe verschwand vom Fenster. Gleich nachher aber kamen eilige Schritte die Treppe hinunter, und wurde die Thür von innen geöffnet.

Na, da bist du ja," sagte der Wachtmeister freund­lichund ein schmuckes, hoch aufgeschossenes Bürsch- chen bist du geworden! Grüß' dich Gott, mein Sohn, du Ebenbild deines Vaters!"

Willkommen, Franz! Willkommen!" rief Severin, und streckte dem alten Soldaten die Hand entgegen.Ge­schwind komm' herauf! Die Großmutter hat sich sehr ge­freut, als sie hörte, daß du's wärest, der klopfte! Ge­schwind komm'!"

Geduld, mein Kind," entgegnete der alte Wachtmei­ster, während er mit liebevollen Blicken die hübsche Gestalt des Knaben musterteein rechtschaffener Soldat sorgt erst für sein Pferd, und also, wenn du ein Plätzchen für meinen braven Ali hast, so zeig' es mir."

Platz genug, und Futter genug!" sagte Severin.