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gemacht ober in die Flucht gejagt. Nun, es waren ihrer nur vier Mann, die um eine gute Beute herum lungerten. Ich dachte mir, das schöne Geld des Königs könne wohl gerettet werden, und griff die Burschen kecklich an. Ihre Schüsse fehlten, meine trafen. Einen hieb ich mit dem Säbel zusammen, zwei hatte ich niedergeschossen, und der Vierte nahm Reißaus! Nun, da konnte ich denn nichts weiter thun, als meinen Schimmel vorspannen. Geschirr war glücklicherweise noch da. Also Sattel und Reitzaum herunter, das Fuhrgeschirr über und nun fort, was mein braver Ali laufen konnte. Zum Glück kannte ich Weg und Steg, und obgleich mich die Franzosen hartnäckig verfolgten und mir ein paar Mal auch ganz dicht auf der Ferse saßen, entwischte ich ihnen doch allemal und mein Ali hielt brav aus, bis wir endlich in die Harz­berge kamen. Da hatte ich noch zuletzt ein kleines Schar­mützel, behielt auch die Oberhand, mußte nun aber doch meinen Schatz in Sicherheit bringen, wenn er nicht den Franzosen in die Hände fallen sollte. Geschwind vergrub ich ihn an einem sicheren Orte, verbrannte den Wagen, und bin nun hier, um mir ein Nachtquartier zu erbitten. Ach, ich wußte freilich nicht, daß Sie da durch den Ha­lunken vom Schlosse vertrieben sind, und suchte sie oben auf! Da fand ich denn den Betrüger und hörte Alles! Ach, lauter schlimme, schlimme Nachrichten! Was soll da noch das Ende von Allem sein?"

Das steht bei Gott," erwiderte die Großmutter, tief ergriffen von den mitgetheilten Nachrichten.Gott wird unser theures Vaterland nicht verkästen! Harren wir aus mit Muth und Geduld und festem Vertrauen auf den Beistand des Höchsten!"

,,Ja, Großmutter, ja!" sagte Severin mit glühenden Wangen und blitzenden Augen.Nur Muth und Hoff­nung! Heute mir, morgen dir! Die gute und gerechte Sache muß zuletzt doch siegen! Geduld! Geduld! Ich werde alle Tage größer und stärker, und die Zeit wird auch kommen, wo ich meinen Säbel schwingen und für das Vaterland streiten kann!"