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viel an dem Gelingen seines Plans lag. Er gab dem Falken eine von den stärkenden Pillen und löste dann die silberne Kette, mit der die Glöckchcn an seinen Füßen befestigt waren, nicht nur, um ihn von dieser unnützen Last zu befreien, sondern auch, um nicht durch ihren silberhellen Klang die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden auf ihn zu ziehen. Nachdem er nun sorgsam den scharfen Schnabel und die gekrümmten Klauen des Vogels untersucht hatte, zog er ihm bleich und bebend, denn sein und seiner Gefährtin Leben hingen von dem Erfolg dieses Versuchs ab, rasch die Haube vom Kopfe und ließ ihn gegen einen Sperling aufsteigen, der sorglos auf einem Zweige des Baumes, unter dem Richard stand, umher hüpfte.

Im ersten Augenblick schien der Falke von seinem langen Müssig- gang ganz wie betäubt und von dem plötzlichen Glänze des Sonnen­lichts geblendet zu sein; sein sonst so rascher Flug kam dem Kenner- auge seines Herrn langsam und schwerfällig vor; allein dieser Augen­blick dcS ersten Erstaunens ging schnell vorüber; bald bewegte er sich mit größerer Schwungkraft und Sicherheit plötzlich stieß er auf seinen Raub, tödtctc ihn mit einem Stoß seines Schnabels und auf das leise, fast unerhörbare Pfeifen Richards kam er, mit dem kleinen Vogel in den Klauen, zu ihm zurück.

In diesem entscheidenden Augenblicke, wo Richards Herz so mächtig schlug und seine ganze Seele vor Freude überströmt wurde, war sein erstes Wort auch an den Falken gerichtet, dem er dies Glück und diese Hoffnung zu verdanken hatte.

Ja, du bist von edler Art!" sagte er ganz begeistert, indem er sein wie Atlas glänzendes Gefieder mit sanfter Hand streichelte,und mein Auge hat mich nicht getäuscht, als ich dich unter allen deinen Brüdern als den Stärksten und Wüthigsten erkannte und wählte. So lange noch ein Athemzug in dir ist, wirst du auch so schnell wie der Wind fliegen. O, wer mir, als ich dich für die zarte Hand der