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ich habe nichts, womit ich es bezahlen könnte, allein ich will alle Tage für Euch beten, und gewiß, Gott wird Euch dafür segnen!"

Pistolets Gesicht verzog sich zu einem Lächeln, das ganz zu seiner Physiognomie und seinem Traueranzug paßte.

Ich mache mir nichts aus Eurem Gebet, gute Frau," antwortete er,und wenn der Teufel Anspruch auf meine Seele macht, wird er sie nicht so wohlfeilen Kaufö freigeben."

Er wollte sich entfernen, als einige Goldstücke in seine Hand sielen und eine starke, drohende Stimme ihm ins Ohr flüsterte:

Gieb der Frau augenblicklich Brod, alter Spitzbube! Vertheile alle Deine Lebensmittel an die, die sie nicht bezahlen können, und hüte Dich, etwas davon zu unterschlagen, wenn nicht mein Degen seine alte Bekanntschaft mit Deinen Schultern erneuern soll."

Der alte Geizhals musterte erst mit gierigem Blick die erhaltenen Goldstücke und wog sie in der Hand, und wandte sich dann ruhig um, um den Mann kennen zu lernen, der so ohne alle Umstände mit ihm gesprochen hatte. Dieser war aber ganz in einen weiten Mantel gehüllt und schien zu einer Gruppe von einigen Personen zu gehören, die in der Entfernung einiger Schritte unbeweglich standen und seine Rückkehr zu erwarten schienen, um weiter zu gehen.

Euer Befehl soll vollzogen werden, Hauptmann Mezcliöres," sagte Pistolct, sich tief verneigend.

Er gab seinen Begleitern zugleich einen Wink, der Bettlerin das geforderte Brod zu reichen.

Wo ist der König zu finden?" fragte Mezeliöres kurz.

In der Abtei Montmartre."

Welcher Offizier hat hier den Befehl?"

Euer alter Bekannter Bernard, den der König seit Eurem letzten Besuch zum Sergeant seiner Leibschützen ernannt hat. Seht, da unten geht er."