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Wicdcrvergeltung bewahrt bleiben, die wir ihm zugedacht hatten und das Recht haben zu fordern. Lebt wohl, mein junger Freund; Euer
Vater wird nicht gerächt werden, wie ich wollte, und doch-
lebt wohl, lebt wohl!"
Er drückte dem Jüngling fast krampfhaft die Hand und eilte von bannen, alS fürchte er, zu viel zu sagen. Der Falkner wollte ihn zurückrufen, allein Mezcliorcs war in der langen Reihe von Zimmern, deren Richtung ihm wohl bekannt zu sein schien seinen Augen schnell entschwunden. Sein Abschied erweckte in Richards Brust eine Be- sorgniß, der er keine Worte zu geben vermochte, und seufzend folgte er der Nonne, die ihn zu den Zimmern der Damen führen sollte.
Mczcliärcs ging, nachdem er seinen Schützling verlassen hatte, die große Treppe hinunter und kam an die Pforte des Klosters, die ihm ohne Schwierigkeit geöffnet wurde, worauf er eilig wieder den Weg durch das Lager der Hugenotten einschlug, auf dem er gekommen war. Diesmal hatte er aber keinen Wegweiser bei sich, der den Schildwachc», die auf diesem Wege aufgestellt waren, das Losungswort geben konnte und er mußte dem Feuern derselben Trotz bieten; doch diese Gefahr war für ihn kein Hinderniß, und mochte er sich nun auf seinem Hingange durch das Lager die Stellen gemerkt haben, wo er diese Gefahren vermeiden konnte, oder mochte ihn die Dunkelheit begünstigen und er ungesehen bleiben, genug, er legte den Weg von Montmartre bis zu dem Flusse ohne irgend einen Unfall mit unglaublicher Geschwindigkeit zurück. Tiefes Schweigen herrschte hier, als er ankam, und er begann zu fürchten, der Schiffer möge sich, mit der erhaltenen Belohnung unzufrieden, trotz seines Versprechens entfernt haben. Ein Strahl des MondcS, der plötzlich durch das dunkle Nachtgcwölk brach, bewies ihm aber, daß diese Furcht vergeblich sei; er erblickte das Boot, daS sich leise auf
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