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mit einem leichten Kopfnicken zur Tbür hinaus. — Dlc beiden Freunde hatten sich von ihrem Erstaunen noch nicht erholt, als sie draußen Hufschlag hörten, und in demselben Momente den Alten, gefolgt von einem Kosaken, beim Fenster vorbei, querfeldein, in raschem Rosseslaus davon sprengen sahen.
„Sprich Alte, wer war der seltsame Mensch?" riefen Beide, alS sie sich von ihrem Staunen erholt hatten.
„Kennt Ihr ibn nicht?" frug die Matrone, das gcröthcte Auge mühsam cmporschlagcnd. — „Ich kenne ihn eben so wenig. Er mag wobt ein reicher Mann sein, denn er hat mir immer ein Goldstück geschenkt, wenn er wegging. Anfangs glaubte ich, er wäre der heilige KriegSfürst Ncwsko oder sonst ein Heiliger, und er käme, mich in meinem Elende zu unterstützen, aber ich habe ihm immer eine Fischsuppe zurccht machen müssen, während er sein Mittagsschläfcben hielt, und weil ihm diese und ein Schälchen Moldauer stets so gut schmeckten, so sah ich endlich, daß er ein Mensch war wie Unsereiner.
Die Freunde bestiegen nun ihren Schlitten, und während die kleinen Pfcrdchcn, durch die kurze Ruhe erquickt, munter über den Schnee dahin trabten, und die an dem Deichselbügcl befestigten Glöck- chen lustig erklangen, erschöpften sich die Reisenden in allerlei Kon- jecturen über das Wesen und den Stand des räthselhaiten Alten. Richt wenig waren sie überrascht, als bei ihrer Ankunft im Hauptquartier bereits ein Feldjäger ihrer harrte. Er habe Befehl von Sr. Ercellcnz, meldete er, dem Major Mazuchelli und Lieutenant Steinheil ihr Logis anzuweisen, und sie dann sogleich zu dem Kommandirendcn zu geleiten. Kaum nahmen sich die Freunde so viel Zeit, die Uniform anzuziehen, und die Schärpe umzuschlingen, als sie sich auch zur Meldung bei Cuwarow auf den Weg machten. —
Sowie unsere Bekannten in die Wohnung desselben traten, öffnete ihnen ein alter Kosak die Stubcnthür mit den Worten: „Se. Er-

