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tapfern Lascy znm Sturme vorgerückt war. Es blieb kein Zweifel, es wurde dort mit dem Bajonnet gekämpft. Mächtig schien der Ge­danke den alten Feldherrn zu ergreifen, er schien zu glauben, sich mitten im Kampfgewühl zu befinden. Begeistert streckte er den rechten Arm gegen die Festung aus, er schwang mit der linken den Hut, die grauen Locken flogen im Nachtwinde.Tödtet! Tödtct!" rief er mit heiserer Stimme und als ob er von den entfernten Kriegern ge­hört werden könnte, dann eilte er rasch den Hügel abwärts und warf sich auf sei» Pferd.-

Die Kolonne, an deren Spitze und zur Leitung derselben sich Fedor befand, war indessen bis an den Festungsgraben gerückt, wo das Wasser tief genug war, um den Soldaten bis an die Schultern zu reichen. Das fürchterliche türkische Kartätschcnfcuer hielt indeß die Tapfern nicht ab, die Vertiefung mit Faschinen zu füllen. Dennoch waren die Sturmleitern nicht hoch genug. Die Soldaten stießen Bajonette in den Wall und erkletterten diesen, trotz dem mörderischen Gcwchrseuer der Türken.

Die Kolonne, welche von Fedor geleitet wurde, hatte einen schweren Stand. Nachdem sie den Graben forcirt, kam sie an eine starke Pallisadcnkettc, die bis ins Bette der Donau reichte. Die Grenadiere, welche sich an der Wasscrseite befanden, schwangen sich, wo es anging, Mann bei Mann, unter dem heftigsten Gewehrfeuer, um die Schanzpfähle herum, die von dieser Stelle entferntem über­sprangen die Pallisaden. Nahe hinter denselben war ein zweiter Graben. Bis an die Schultern im Wasser, das Gewehr hoch über das Haupt erhoben, ward er durchwadct. Jetzt gelangten sie an den Wallgang. Die Fanagorischcn Grenadiere stürmten die erste Bastion.

Die Türken wehrten sich, den Säbel in der Faust, wie Verzwei­felte. Gleich Rasenden stürzten sie sich in die Linien der Russen und, des kühnen Angriffs der letztem ungeachtet, gelang cS dennoch