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»Ich komme auf Befehl des Generals, Sie zu verhaften und bitte um Ihren Degen!" entgegnete düster der Angeredete.

Fedor war wie versteinert. Es schien, als ob er die Worte des Adjutanten nicht verstanden hätte. Endlich griff er mechanisch nach dem Degen und reichte diesen dem Kapitain. Sowie Letzterer solchen in der Hand hatte, gab er dem Kosaken, der die Ketten trug, einen Wink; dieser trat zu Fedor und faßte ihn am Arme.

Was?" schrie Fedor entsetzt, und indem er einen Schritt zurück sprang.Fesseln? Einen Offizier fesseln? Und wegen was? Finster erwiderte der Adjutant: Auf Befehl des Generals verhafte ich Sie als Staatsverräther und wegen Einverständnisses mit den Türken."

Sowie der Adjutant diese Worte gesprochen hatte, ward Fedor gcisterbleich, die Sinne schienen ihm zu schwinden, er taumelte und während die Kosaken ihn ergriffen, um ihn in Ketten zu legen, stürzte er bewußtlos zu Boden.

Wenige Tage später finden wir Fedor, dem über ihn zusammen berufenen Kriegsgerichte gegenüber, welches heute seine letzte Sitzung hielt. Ein alter General, dessen benarbtes, von langem Kriegöleben durchfurchtes Gesicht, von einer großen Anzahl Dienstjahre zeugte, präsidirte und sein Auge, wie das der übrigen Offiziere, war fest auf deu Jüngling gerichtet, welcher, obgleich todtenblcich, doch dem An­scheine nach, mit Fassung das Urtheil anhörte, mit dessen Vorlesung der Auditcur eben beschäftigt war.

Demnach in Erwägung," endigte der Letztere,daß Angeschul­digter, wenn auch nicht durch Cingeständniß, doch durch das Factum, daß zwei ihm unter Verpflichtung auf sein Ehrenwort anvertraute wichtige Dienstpapierre unter den Effecten des getödteten Chans der Krimm, Kaplan Ghirai, aufgefunden worden, ohne daß er nach­weisen könne, wie sie dahin gekommen, noch daß er deren behauptete