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auch jetzt felsenfest in der Zuversicht, daß sie Gott gewiß nicht ohne Hülfe lassen werde.Er kommt gewiß," sagte sie stetswenn die rechte Stunde da ist!" -

Frau Staris stand mit gefalteten Händen und mit roth geweinten Augen vor der Leiche ihres lieben Mannes. Ihre zwei ältesten Kinder, Georg und Henriette, standen betrübt neben ihr. Die Großmutter aber las in einem Gebetbuche und die zwei kleineren Kinder waren auf ihren Lagerstätten eingeschlafen. Es mochte sieben Uhr sein, als cS leise voir draußen an die Stubenthüre klopfte.Heiliger Gott," rief erschrocken die Großmutterwer kommt denn in so früher Stunde schon zu uns?" Sie öffnete die Thüre und bat einen fremden Herrn, einzutreten. Es war der FabrikbesitzerLaurentius.

Ja, ich sehe es, ich komme hier recht!" sprach er, als er ein getreten war und sich nur einigermaßen in der Stube umgesehen hatte.

DaS ist der kleine fromme Beter an der St. Marienkirche und das hier ist die kleine Puppenhändlerin auf dem Christmärkte. Ihr habt mich nicht belogen. Aber trauriger noch siirdc ich Eure Lage, als Ihr sie mir beschrieben habt und ick sie mir vorgestellt habe. Kennst Du mich nicht mehr?" fragte er den Georg, welcher es soeben der Mutter in das Ohr sagen wollte, daß dieses derjenige Mann sei, welcher ihm gestern Abend bei der St. Marienkirche den Thaler geschenkt habe.Armer Knabe, armes Mädchen! das hier ist gewiß Euer guter Vater?!" Die Kinder aber konnten vor Weinen und Jammer kaum ein lautesJa!" herausbringen und Alles gerieth in die tiefste Wehmuth.

Ich will Euch helfen!" sagte jetzt nach einer Pause Laurentius, welcher schon von andern Leuten aus dem Hause alles Gute über diese Familie gehört hatte.Ich weiß, Sie sind es werth, liebe Frau; beruhigen Sie sich, es wird Alles gut werden!" Er ent fernte sick, um die nöthigen Veranstaltungen wegen der Beerdigung