ves Verstorbenen, welche schnell vor sich gehe» mußte, zu treffen. Dann schickte er der armen Familie Geld, Kleider und Nahrungs­mittel, wovon sie bis nach der Beerdigung des Vaters leben konnte.

Die Beerdigung fand am zweiten Weihnachtsfciertage statt und Laurentius schämte sich nicht, derselben beizuwohnen. Viele, viele Thränen aber wurden an diesem Tage noch geweint zu Hause, auf dem Wege nach dem Friedhose und am Grabe des Vaters. Die Thränen aber alle zählte der Vater des Himmels, der die Noth sendet und die Hülfe und den Trost.

Noch immer wußte die arme Wittwe Starts init ihren Kindern nicht, wer ihr Wohlthäter sei. Erst als derselbe am dritten Feier­tage die Familie wieder besuchte, gab er sich ihr zu erkennen. Verzeihen Sie," bat in aller Bescheidenheit die arme Frau daß wir Ihnen für all das Gute, das Sie an tiirs gethan, »och nicbt haben danken können!" -Das ist auch jetzt noch nicht nöthig;"

antwortete Laurentiusdenn das Ende Ihrer Noth ist noch nicht da uild daher muß sich auch die Hülfe noch weiter erstrecken. Der liebe Gott hat Ihnen Ihren Mann genommen, was würden Sie aber, liebe Frau, dann sagen, wenn ich Ihnen Ihren ältesten Sohn Georg auch noch wegnehmen wollte, damit er ein Gehülfe in meiner Fabrik werden könne?"O, mit dem größten Vergnügen übergebe ich Ihnen denselben;" antwortete Fran StariS schnell

thun Sie das in Gottes Namen! Ick bin überzeugt, daß mein Kind auf der ganzen weitcir Welt keinen bessern Vater und Ver sorget finden werde, als in Ihnen, der Sie uns von Gott als ein rettender Engel gesandt worden sind."-Nun so sott er zum Neu­jahr bei mir einziehen;" erwiederte Laurentiusaber wird es denn auch Georg zufrieden sein, die Mutter zu verlassen?" Der Knabe ward gerufen und wegen des Wcgziehens von seiner Mutter befragt. Er war es recht gern zufrieden, da er sah, daß er