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ansehnlichen Gehalt bezog. — Da LaurentiuS keine nahen Verwandten mehr hatte und seine entfernteren selbst sehr reiche Leute waren, so er nannte er noch bei Lebzeiten den Georg zu dem Mitbesitzer und den einzigen Erben der Fabrik. — Laurentius starb, als Georg zweiund, dreißig Jahre zählte. Dieser nahm sofort seine alte Mutter zu sich und handelte an ihr, wie man es nur von einem dankbaren Kinde erwarten kann. Seine Schwester Hcnriette hatte sich gut versorgt und die beiden anderen Bruder unterstützte Georg redlich in ihrer Lehrzeit und während der Zeit ihrer Wanderschaft. Und wo er sonst Unglück lichen helfen, irgend eine Noth lindern, in das Haus irgend eines Armen Freude senden konnte, da that er es. Und den „Weihnachtsthaler" vergaß er nie; — auch er vertheilte, wie es einst Laurentius gethan hatte, am heiligen Weihnachtsabende den Weihnachtsthaler, und zwar nicht selten drei-, vier- und fünffach, unter nothleidendc Arme und besonders arme Kinder.
Der Kcrnlltin. ' ^
Die alten Griechen und Römer verehrten außer andern Göttern auch den gcsangreichcn Apollo in berühmten Tempeln. Zugleich dachte man sich denselben als den leuchtenden Sonnengott und die gebildeten Griechen nannten ihn dann Helios, die kriegerischen Römer aber Sol. Dieser Gott nun, ein blühender, bildschöner Jüngling, bestieg an jedem Morgen im glühenden Osten, wo dir freundliche Göttin Aurora mit rosigen Fingern die purpurnen Schleier der flammenden Morgenröthe ordnete und öffnete, den goldenen, strahlenden Sonnen

