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aufgehängt werden, weil sie sonst, und besonders wenn man sie einige Tage lang im Freien liegen ließe, vom Rost biö zur Unbrauch- barkeit zerfressen würden.
Trotz all' dieser Nachtheile und mißlichen Verhältnisse soll aber Brasilien doch, nach dem beinahe einmüthigen Zeugnisse aller Reisen den und Naturforscher, die es besuchten, „das schönste, reichste, Herr <,
lichste Land aus dem ganzen Erdboden" sein und besonders das Becken des Amazonenstromes in der Gegend von Para wird einstimmig als der schönste und üppigste Punkt Brasiliens, als „der Garten der Schöpfung" geschildert. Wir beschließen diese Schilderung der schönsten und reichsten Schätze der Natur wol am besten mit den eigenen Worten eines neueren Reisenden: „Es ist leicht, die einzelnen Gegen stände der Bewunderung in diesen großartigen Scenen zu schildern; allein es ist nicht möglich, einen geeigneten Begriff von den Ein pstndungen der Bewunderung, der Ueberraschung, des Staunens und der Ehrfurcht gegen den Schöpfer zu geben, welche das Gemüth erfüllen und erheben. Unter all' den Naturwundern, welche sich meinem Geiste tief eingeprägt haben, übertrifft an Erhabenheit und hehrem Charakter keines die Urwälder des südamerikanischen Festlandes, welche der Mensch mit seiner zerstörenden Hand noch nicht verunstaltet und verstümmelt hat, und ich mache darin keinen Unterschied zwischen denen von Brasilien, wo das Leben in unerschöpflicher Fülle und Kraft sich kundgiebt, und denen des Feuerlandcs, wo Tod und Verwesung thronen: Beide sind ja Tempel, die Gott mit den verschiedenartigen Gebilden der Natur geziert hat. Niemand kann diese Einöde ungerührt und ohne die Empfindung betreten, daß im Menschen doch noch mehr liege, als der bloße Lebensodem seines Körpers."

