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Flügel drohend aus, daß sie wie eine dunkle Wetterwolke vor meinen Augen hingen. Ich stotterte einige verlegne Worte heraus. Ich wollte sagen, daß die alte Waldmutter an allem Uebel schuld sei und daß ich dem Walde und seiner Bewohnerschaft in Fried' und Freud', guten und schlechten Tagen treu gewesen wäre.

Aber eine Gans fuhr unter den rauschenden Flügeln hindurch und schnatterte vor Eifer zischend:Auf! Nehmt ihm das Bett; auch das hat er uns gestohlen. Richt genug, daß der stolze Mensch sein Kleid, seinen Pelz, sein Bett, seine Schuhe, sein Essen, ia theilweisr auch sein Trinken von uns als Tribut bekommt, nein er muß uns auch noch unnöthig Qual bereiten!"

Da durchtobte es wild und wüst den ganzen Haufen. Sie schienen das strengste Gericht an mir vollziehen zu wollen.

Ein Paar Schwalben setzten sich alsbald auf mein Gesicht und ich konnte mich ihrer nicht erwehren. Auf meinem Leibe spazierten mehrere kecke Raben und schienen meine vergeblichen Anstrengungen zu verlachen; ich wollte sprechen. Flugs flatterten einige Staare heran und suchten meine Zunge zu fesseln. Endlich gewahrte ich gar, daß ich wider Willen mich fortbewegte; ich sah verwundert nach meinen Bettdecken; der Adler hatte Alles in seine gewaltigen Klauen gefaßt und wollte eben auffliegen. Da, in der höchsten Angst, in der Gefahr, von meinen Anklägern aus den sichern Räumen in ferne Gegenden entführt zu werden, da faßte ich alle meine Kraft zusammen und von der größten Furcht gepreßt, rief ich aus:Was wollt ihr aber mit mir, ihr Plagegeister?"

WaS wir von dir wollen?" rief Alles. -Unser Kino! Gieb uns unser Kind, du Räuber!" So klang's links und rechts, so daß ich von den vielen Stimmen erschrack. Zugleich fühlte ich einen derben Druck am Arme. Da erwachte ich endlich; heller Tag