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Becca war ein nachdenkendes Kind und als sie über den Kirch­hof ging, wiederholte sie sich die Worte:Der Meister ist da und ruft dich!" Was mag Großvater damit meinen? Das ist ein Bibel- vers, ich weiß es wohl, aber Großvater meint etwas Besonderes.

Sie hatten bald ihre Plätze in der Kirche erreicht und Becca ver suchte jetzt, dem Gottesdienste aufmerksam zu folgen. Als sie die Kirche wieder verließen, war die Sonne schon untergegangen, aber noch war der Himmel mit hellen Wolken bedeckt und als Becca den Großvater bat, noch nicht hineinzugehen, sondern unter dem alten Baume ein wenig zu ruhen, willigte er gern ei». Becca saß neben dem Großvater an ihrem gewöhnlichen Platze.

Beide schwiegen und Becca dachte daran, ihren Großvater nach jenen Worten zu fragen. Da gerade sagte der alte Martin wieder: Der Meister ist da und ruft dich! O, wäre ich nur stets bereit, aufzustehen lind ihm zu folgen!"

Becca sah zu ihm auf und sagte freundlich:Großvater, was meinst Du damit? bitte, sage es mir!"

Ja, mein Kind, das will ich thun," antwortete der alte Martin, denn auch Dich kann der Herr bald rufen. Er ruft uns Morgens beim ersten Hahnenschrei, oder Mittags eben so wohl alö Abends oder in der Nacht. Wir müssen alle seines Rufs gewärtig sein. Aber ich will Dir sagen, warum meine Gedanken so oft und lange bei jenen Worten weilten. Früher als ich jung war, lebte ich auf unsrer hübschen Rektorei, wo Herr Hudson jetzt wohnt. Ich wurde von unserm gütigen Rektor Anstruther erzogen, unterrichtet und später sein Diener, aber ich liebte ihn, seinen Neffen lind seine Nichte auch wie mein eigen Fleisch und Blut, denn er handelte wie ein Vater an mir, und Arthur und Lucy waren so freundlich zu mir, als wäre ich ibr Bruder. Sie waren gut und fromm; oft saßen sie lange mit nieinem theuern Herrn zusammen und sprachen über heilige Dinge,