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begegnet sei. Sogleich fragte sie ihn, ob er sich denn nichts gewünscht habe.

Nein," antwortete der Mann,was soll ich mir auch wünschen?" Darauf klagte die Frau, daß es doch gar eng und schmutzig in der Häringstonne zu wohnen sei, und forderte ihren Mann auf, an die See zu gehen, und eine kleine Hütte für sie zu wünschen. Dem Manne war das nicht ganz recht, allein er Fing doch, trat dicht an den Strand des Mee- - res, das schön grün aussah, und hob an:

Männche! Männche! Timpe Te!

Buttje, Buttje, in der See!

Meine Frau, die Jlsebill,

Will nicht so, wie ich wohl will."

Alsbald kam der Butt heraufgeschwommen und fragte:Was will sie denn?"

Ach!" versetzte der Mann,ich hatte Dich an meiner Angel, und da meinte meine Frau, ich hätte mir Etwas wünschen sollen. Sie mag nicht mehr in der Tonne wohnen, und will eine kleine Hütte haben."

Geh' nur hin," sagte der Butt,sie ist schon darin." Der Fischer that, wie ihm ge­heißen und fand seine Frau vergnügt an der Thür einer kleinen Hütte stehen.Komm nur herein!" rief sie ihm schon von Weitem zu, jetzt ist doch Alles viel besser!" Die Hütte enthielt eine kleine Stube, eine Kammer und Küche, und dahinter lvar ein kleiner Hof voll Hühner und Enten und ein kleiner Gemüse­garten.

Nun wollen wir vergnügt leben!" rief der Mann aus, nachdem er sich umgesehen hatte, und die Frau sagte:Ja, wir wollen es ver­suchen."

Kaum waren jedoch vierzehn Tage ver­gangen, so sagte die Frau:Mann, die Hütte ist mir zu eng, Hof und Garten sind zu klein; ich will in einem großen steinernen Schlosse wohnen. Geh' Du nur hin zum Butt, der muß eins schaffen."

Aber, liebe Frau," wendete der Mann ein, der Butt hat uns vor Kurzem erst die Hütte gegeben, und es möchte ihn verdrießen, wenn ich jetzt schon wieder käme." Die Frau redete ihm aber zu und sagte, dem Butt wär' das ein

Kleines und er würde es bestimmt gern thun. Da ging denn der Alaun, jedoch mit schwerem Herzen, und als er aus Meer kam, sah es ganz dunkelblau aus, war aber ruhig. Er trat also wieder hin und sagte:

Männche! Männche! Timpe Te!

Buttje, Buttje, in der See!

Meine Frau, die Jlsebill,

Will nicht so, wie ich wohl will."

Was will sie denn?" fragte der Butt, und ganz betrübt antwortete der Fischer, daß sie in einem steinernen Schlosse wohnen wollte, worauf der Butt sagte:Geh nur hin, sie steht vor der Thüre." Der Mann ging und fand seine Frau vor einem herrlichen Palaste stehen.Was ist das prächtig!" rief sie ihm entgegen und ging mit ihm hinein. Da waren denn kostbare Ge rathe aller Art, goldne Tische und Stühle, Spiegel, daß sich ein Reiter mit seinem Pferde darin besehen konnte, und Bediente in Menge. Hinter dem Palaste dehnte sich ein Garten wohl eine halbe Meile weit aus, und da waren'Rehe, Hirsche und anderes Wild darin, aber so zahm, daß es Einem aus der Hand fraß.Ach," rief der Mann ganz glücklich darüber aus:Nun wollen wir auch in dem schönen Schlosse bleiben und zufrieden sein!"

Wir wollen es überlegen, guter Rath kommt über Nacht," meinte die Frau, und da- mit gingen Beide zu Bette. Am folgeitden Morgen wachte sie zuerst auf, weckte ihren Mann und sagte:Steh' auf und geh zum Butt, wir wollen König werden über das Land ringsum­her."Ach, Frau, zu was König werden? Ich mag nicht König sein."Ich aber Königin," sagte die Frau;geh Du nur auf der Stelle zum Butt."

Traurig machte der Alaun sich auf den Weg und fand das Meer ganz dunkelfarbig und unruhig; indessen trat er doch hin und sagte:

Männche! Männche! Timpe Te!

Buttje, Buttje, in der See!

Meine Frau, die Jlsebill,

Will nicht so, wie ich wohl will."

Was will sie denn?" fragte der Butt, und der Alaun antwortete, sie lvolle Königin werden.